Blick über die Dächer von Klagenfurt mit historischen Gebäuden und den Bergen im Hintergrund.

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Warum in Klagenfurt auf Solartechnik setzen?

ÜBERSICHT

Springen Sie direkt zum Abschnitt, der Sie interessiert, indem Sie auf den jeweiligen Link klicken:

  1. Sonnenstunden & Globalstrahlung in Klagenfurt
  2. Solarpotenzialkataster für Klagenfurt
  3. Photovoltaik-Förderungen in Klagenfurt

Sonnenstunden & Globalstrahlung in Klagenfurt

Klagenfurt, die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten, hat eine reiche Geschichte und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. dem Wörthersee. Außerdem bietet Klagenfurt mit seinen etwa 446 Höhenmetern über dem Meeresspiegel ideale Bedingungen für die Errichtung einer Solaranlage.

Die Region bringt im Schnitt* ca. 2083 Sonnenstunden im Jahr mit sich, die ideal für die Energieerzeugung durch Solarpaneele genutzt werden können. Die durchschnittliche Globaleinstrahlung beträgt etwa 1348 kWh/m².

Die Sonneneinstrahlung variiert natürlich je nach Jahreszeit und Tageszeit, was den Ertrag der PV-Anlage beeinflusst. Dennoch ist die Nutzung von Solarstrom wirtschaftlich attraktiv. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts belaufen sich die Kosten für Solarstrom auf 5,81 bis 8,04 Cent pro kWh, während die Netzstrompreise in Österreich derzeit zwischen 40 und 60 Cent pro kWh liegen. Daher ist die Erzeugung von selbst erzeugtem Solarstrom, selbst in den weniger ertragreichen Wintermonaten, rentabel.

Klagenfurt verzeichnet die meisten Sonnenstunden in den Sommermonaten. Von 2018 bis 2024 gab es in den Monaten Juni bis August im Schnitt 260 Sonnenstunden mit einer durchschnittlichen Globaleinstrahlung von 184 kWh/m². Auch in den Wintermonaten, mit kürzeren Tagen, leisten moderne Solarzellen effektiv ihren Beitrag, um die durchschnittlich 104 Sonnenstunden mit 47 kWh/m² zur nachhaltigen Energieversorgung zu nutzen.

*Basierend auf Daten von 2018 bis 2024. Quelle: GeoSphere Austria

Solarpotenzialkataster für Klagenfurt

Das Solarpotenzialkataster von Klagenfurt gibt Auskunft darüber, wie sich individuelle Dächer in Klagenfurt für die Errichtung von Photovoltaikanlagen eignen. Das Kataster wird auf Basis von Laserscan Daten, mithilfe von Luftaufnahmen, erstellt. Die kärntnerische Landesregierung stellt die Daten kostenlos auf Ihrer Webseite zur Verfügung, sodass Sie in einem ersten Schritt selbst überprüfen können, ob sich eine PV-Anlage auf Ihrem Dach lohnt. Die österreichische Regierung empfiehlt eine jährliche Globaleinstrahlung von mindestens 900 kWh/m².

Besuchen Sie dazu einfach die Webseite vom Land Kärnten und folgen den Anweisungen.

Neben der eigenen Solarkatasteranalyse ist es sinnvoll, zusätzlich geschultes Fachpersonal eine genaue Einschätzung des Dachpotenzials durchführen zu lassen. Dies ist grundsätzlich in einem ersten unverbindlichen & kostenlosen Beratungsgespräch inkludiert.

Solaranlagen-Förderungen in Klagenfurt

Klagenfurter Bürgerinnen und Bürger können sowohl von der Landesförderung Kärnten als auch von der Bundesförderung (EAG-Investitionszuschuss) profitieren. Das Land Kärnten arbeitet seit 2025 mit einem volldigitalen Fördersystem und führt mehrmals jährlich Fördercalls durch.

Das Land Kärnten hat seine Förderrichtlinien zum 1. Jänner 2026 grundlegend reformiert. Die bisherige degressive Förderstruktur (bis zu 380 €/kWp) wurde durch ein neues Pauschalmodell ersetzt. Die wichtigste Neuerung: PV-Anlagen ohne Stromspeicher werden vom Land Kärnten ab 2026 nicht mehr gefördert.

Hintergrund ist die rasant gewachsene Zahl an Anlagen, die zu Mittagszeiten große Mengen Strom ins Netz einspeisen und dadurch Spannungsspitzen verursachen. Durch die Kopplung mit Speichern soll der Eigenverbrauchsanteil erhöht und das regionale Stromnetz entlastet werden – laut Energiereferent Schuschnig reicht die Mindestgröße von 5 kWp / 5 kWh für rund 90 % der Kärntner Haushalte aus.

Förderübersicht Landesförderung Kärnten 2026 (private Haushalte)

Fördergegenstand

Voraussetzungen

Förderbetrag

Neuerrichtung PV + Speicher

PV mind. 5 kWp & Speicher mind. 5 kWh, gleichzeitig errichtet

3.000 € Pauschale

Erweiterung PV + neuer Speicher

Erweiterung um mind. 5 kWp & gleichzeitig neuer Speicher mind. 5 kWh

3.000 € Pauschale

Speicher-Nachrüstung

Speicher mind. 5 kWh Bruttospeicherkapazität, zu bestehender PV nachgerüstet

1.000 € Pauschale

Fördervoraussetzungen im Detail

  • Rechnungsdatum ab 1. Jänner 2026 (Anlagen aus 2025 konnten noch bis 31.12.2025 nach alter Richtlinie eingereicht werden)
  • Ausschließlich netzparallele Anlagen förderfähig – Inselanlagen und Volleinspeiser sind ausgeschlossen
  • Förderung gedeckelt auf maximal 50 % der Errichtungskosten (unter Einbeziehung früherer Landesförderungen)
  • Antragstellung ausschließlich online auf www.ktn.gv.at
  • Antragstellung erst nach vollständiger Fertigstellung der Anlage möglich
  • Antragstellung nur innerhalb eines geöffneten Fördercalls möglich

Fördercalls 2026 (Land Kärnten)

Der erste Fördercall für 2026 errichtete Anlagen dauerte vom 15. April bis 30. Juni 2026. 
Der nächste Fördercall für 2026 ist für Oktober geplant. Da die Mittel begrenzt sind und die Nachfrage erfahrungsgemäß hoch ist, empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Antragstellung nach Fertigstellung der Anlage.

Kombinierbarkeit mit EAG-Bundesförderung

Landesförderung und EAG-Investitionszuschuss können grundsätzlich kombiniert werden. Zu beachten ist, dass die Gesamtförderung (Landes- und Bundesebene zusammen) die jeweils geltenden Maximalfördergrenzen nicht übersteigen darf. Für die Landesförderung allein gilt eine Obergrenze von 50 % der Errichtungskosten. Der EAG-Investitionszuschuss ist standardmäßig auf max. 30 % der förderfähigen Nettokosten begrenzt; für innovative PV-Anlagen und für PV-Anlagen, die den Made-in-Europe-Bonus erhalten, erhöht sich dieser Deckel auf 45 % (große Unternehmen), 55 % (mittlere) bzw. 65 % (kleine Unternehmen und Privatpersonen). Die Reihenfolge ist zu beachten: EAG-Antrag vor der Inbetriebnahme, Landesförderung nach der Fertigstellung.

Kommunale und betriebliche Anlagen

Für Gemeinden, kommunale Einrichtungen und Betriebe gelten eigene Fördersätze, die 2026 laut Land Kärnten unverändert bleiben. Die Förderung betrieblicher PV-Anlagen sowie von Stromspeichern ist auf maximal 45 % der förderbaren Investitionskosten begrenzt. Die Bemessung der förderbaren Anlagengröße richtet sich nach dem jährlichen Stromverbrauch der versorgten Gebäude. Genaue Fördervoraussetzungen und aktuelle Fördersätze sind auf der Plattform der zuständigen Förderstelle einsehbar: www.energiewirtschaft.ktn.gv.at

Hinweis: Alle Informationen zur EAG-Bundesförderung finden Sie in unserem ausführlichen Förderartikel.

Photovoltaik-Anbieter in Klagenfurt

Wir arbeiten mit qualifizierten und professionellen Fachbetrieben in und um Klagenfurt zusammen.

Die Nähe von spezialisierten Firmen zu Ihnen bietet zahlreiche Vorteile. Sie ermöglicht eine unkomplizierte und schnelle Kommunikation. Bei Fragen oder Problemen ist der persönliche Kontakt leicht hergestellt, was die Zusammenarbeit effizienter macht.

Darüber hinaus können spezialisierte Firmen in der Nähe flexibler auf Terminwünsche reagieren und sind oft schneller vor Ort, was sich besonders bei dringenden Aufträgen als vorteilhaft erweist.

Auch die logistischen Aspekte, wie der Transport von Materialien und Produkten, gestalten sich unkomplizierter und kostengünstiger. Nicht zuletzt stärken die lokal vergebenen Aufträge die regionale Wirtschaft und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Gemeinde bei.


Investieren Sie in Ihre Energiezukunft und tragen Sie aktiv zum Umweltschutz bei. Starten Sie Ihr Solarprojekt in Klagenfurt jetzt mit uns! Füllen Sie das Formular aus und erhalten Sie maßgeschneiderte Angebote von Solaranbietern aus Ihrer Region.

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