Finden Sie Ihre PV-Anlage in Niederösterreich

Holen Sie jetzt unverbindlich Angebote ein!

Photovoltaik Niederösterreich

Förderung, Sonnenpotenzial und rechtliche Rahmenbedingungen 2026 im Überblick

Sie interessieren sich für eine Photovoltaikanlage in Niederösterreich? Dann sind Sie hier richtig. Auf dieser Seite finden Sie alles Wichtige für 2026: von aktuellen Förderungen auf Bundes- und Landesebene über das Sonnenpotenzial in Ihrer Region bis hin zu Kosten, Genehmigungen und rechtlichen Rahmenbedingungen – sachlich aufbereitet und regelmäßig aktualisiert. Wir unterstützen Sie dabei, Angebote qualifizierter Fachbetriebe aus Ihrer Region zu vergleichen – kostenlos und unverbindlich. So können Sie fundiert entscheiden und gleichzeitig von steigenden Energiepreisen unabhängiger werden.

Bild von Manuela Azim Zadeh

This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Letztes Update: 19. Februar 2026
Ungefähre Lesezeit: 6 Minuten
Im Überblick

Photovoltaik-Ausbau in Niederösterreich

Niederösterreich zählt seit Jahren zu den führenden Bundesländern beim Ausbau von Solarstrom.

Im Jahr 2023 wurden laut Netz Niederösterreich 43.561 neue Photovoltaikanlagen fertig gemeldet. Damit speisten erstmals knapp 98.000 PV-Anlagen in das Netz von Netz NÖ ein. Das entspricht rund einem Viertel aller Anlagen in Österreich.


Die vollständige Pressemeldung mit den aktuellen Zahlen zum Photovoltaik- und Speicherzubau finden Sie auf der offiziellen Website der Netz Niederösterreich GmbH.

Nach aktuellen Angaben der Netz Niederösterreich setzte sich der positive Trend auch 2025 fort: Etwa 12.000 weitere Haushalte in Niederösterreich installierten erstmals eine Photovoltaikanlage. Das entspricht einem Wachstum von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt liefern damit mittlerweile mehr als 130.000 Anlagen Solarstrom in das Netz der Netz NÖ. Gleichzeitig gewinnt die Eigenverbrauchsoptimierung zunehmend an Bedeutung. Besonders gefragt ist die Kombination aus PV-Anlage und Batteriespeicher – im Jahr 2025 verzeichnete Netz Niederösterreich rund 25.000 Anfragen zu Speicherlösungen unterschiedlicher Größenordnung.

Sonnenpotenzial in Niederösterreich

Die geografische Lage Niederösterreichs bietet sehr gute Voraussetzungen für Photovoltaik. Mit durchschnittlich 1.600 bis 1.900 Sonnenstunden pro Jahr zählt das Bundesland zu den sonnenreicheren Regionen und hat das Potenzial, ein Vielfaches des Strombedarfs durch Solarstrom abdecken zu können.

Je nach Region liegt die jährliche Globalstrahlung zwischen rund 1.050 und 1.200 kWh pro Quadratmeter – ein langjähriger Klimadurchschnitt, der die Bandbreite des gesamten Bundeslandes abbildet. Besonders das Weinviertel, Teile des Industrieviertels sowie Regionen im Mostviertel erreichen überdurchschnittliche Einstrahlungswerte.

Im Graph finden Sie die tatsächlich gemessenen Monatswerte der Globalstrahlung (kWh/m²) und Sonnenstunden (h) in ausgewählten niederösterreichischen Städten für das Jahr 2025. Die Werte können vom langjährigen Durchschnitt abweichen, da einzelne Jahre je nach Witterung sonniger oder trüber ausfallen können.

Mit Klick auf "Wiener Neustadt" können sie andere Städte auswählen und suchen.

Damit sind Photovoltaikanlagen in weiten Teilen des Bundeslandes wirtschaftlich sinnvoll.

Der tatsächliche Ertrag hängt jedoch von mehreren Faktoren ab:

  • Dachneigung
  • Ausrichtung
  • Verschattung
  • Qualität der Module und Wechselrichter
  • Dimensionierung der Anlage

Förderung Photovoltaik Niederösterreich 2026

Für Photovoltaikanlagen und PV-Stromspeicher stehen 2026 sowohl Bundes- als auch Landesförderungen zur Verfügung. Die Kombination ist grundsätzlich möglich, sofern die jeweiligen Richtlinien und beihilferechtlichen Förderhöchstgrenzen eingehalten werden.

Niederösterreich verfolgt weiterhin ambitionierte Solarenergie-Ausbauziele bis 2030, um den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung weiter deutlich zu erhöhen.

1. Bundesförderung (EAG – OeMAG)

1. Bundesförderung (EAG – OeMAG)

Die wichtigste Förderung ist der Investitionszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), geregelt in der EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom 2026 (BGBl. II Nr. 12/2026).

Gefördert werden:

  • Neuerrichtung von PV-Anlagen (bis 1.000 kWp)
  • Erweiterungen bestehender PV-Anlagen
  • PV-Stromspeicher in Kombination mit einer neuen oder erweiterten PV-Anlage (bis max. 50 kWh nutzbare Speicherkapazität, mind. 0,5 kWh pro kWp)

Fördersätze 2026 (laut EAG-IZV 2026)

Photovoltaik:
  • Kategorie A (bis 10 kWp): 160 € pro kWp (fixer Fördersatz)
  • Kategorie B (> 10–20 kWp): 150 € pro kWp (fixer Fördersatz)
  • Kategorie C (> 20–100 kWp): bis zu 140 € pro kWp (Höchstfördersatz, Bieterverfahren)
  • Kategorie D (> 100–1.000 kWp): bis zu 130 € pro kWp (Höchstfördersatz, Bieterverfahren)
Stromspeicher:
  • 150 € pro kWh nutzbarer Speicherkapazität (bis max. 50 kWh)

Wichtig: Die Förderung ist auf maximal 30 % der förderfähigen Nettokosten begrenzt. Bei den Kategorien C und D handelt es sich um Höchstfördersätze – die tatsächliche Förderung wird im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens vergeben und kann darunter liegen.

Fördercall-Termine 2026:

  • Fördercall: 23. April – 11. Mai 2026
  • Fördercall: 16. Juni – 30. Juni 2026
  • Fördercall: 8. Oktober – 22. Oktober 2026

Insgesamt stehen 2026 rund 60 Millionen Euro an Fördermitteln für Photovoltaik-Anlagen und -Speicher zur Verfügung.

Beispiel: Eine 8 kWp-Anlage kann mit bis zu 1.280 € gefördert werden (8 × 160 €). Ein 10 kWh-Speicher mit bis zu 1.500 € (10 × 150 €).

Anträge müssen vor Inbetriebnahme über die OeMAG (EAG-Abwicklungsstelle) gestellt werden. Die Fördercalls sind budgetbegrenzt – für Kategorie A und B gilt das „First-come-first-served"-Prinzip.

Made-in-Europe-Bonus:

Zusätzlich zur Investitionsförderung kann der Made-in-Europe-Bonus beantragt werden. Wer auf Technik aus dem EU/EWR-Raum oder der Schweiz setzt, erhält einen Zuschlag von je 10 % für PV-Module und Wechselrichter. In Kombination mit einem europäisch produzierten Speicher sind bis zu 30 % Bonus möglich. Voraussetzung ist, dass die Komponenten auf der offiziellen „White List" der EAG-Abwicklungsstelle gelistet sind.

Detaillierte Informationen zu bundesweiten Förderungen haben wir für Sie in unserem Förderratgeber zusammengefasst.

2. Wohnbauförderung Niederösterreich – Neubau (Stand Februar 2026)

2. Wohnbauförderung Niederösterreich – Neubau (Stand Februar 2026)

Beim Neubau eines Eigenheims kann im Rahmen der NÖ Wohnbauförderung ein zinsgestütztes Darlehen beantragt werden:

  • garantierter Zinssatz: 1 %
  • Laufzeit: 27,5 oder 34,5 Jahre

Die Förderhöhe basiert auf einem Punktesystem. Beim Eigenheim und Reihenhaus entspricht ein Punkt 300 Euro Darlehensbasis.

Basisförderung und Ergänzungen (Stand Februar 2026)

Unabhängig von der gewählten Bauvariante (optimierte Wärmedämmung oder optimierte Haustechnik) gibt es 65 Basispunkte.

Zusätzliche Ergänzungspunkte sind unter anderem möglich für:

  • Photovoltaikanlage mit mindestens 4 kWp: bis zu 15 Ergänzungspunkte – sofern die Leistung über die für die gewählte Bauvariante erforderliche Mindestausstattung hinausgeht
  • Batteriespeicher: 3 Punkte
  • ökologische Baustoffe, passiver Sonnenschutz, Wohnraumlüftung, Sicherheitsmaßnahmen u. a.

Aus Basis- und Ergänzungspunkten sind insgesamt bis zu 100 Punkte möglich (= bis zu 30.000 € Darlehensbasis). Für Objekte in Abwanderungsgemeinden oder im Ortskern gibt es zusätzlich bis zu 40 Lagequalitätspunkte.

Wichtig: Bei Variante B (standardisierte Wärmedämmung mit optimierter Haustechnik) ist die Errichtung einer PV-Anlage (mind. 2 kWp), Solaranlage oder Wohnraumlüftung verpflichtend. Ergänzungspunkte für Photovoltaik gibt es in diesem Fall nur für die über diese Mindestanforderung hinausgehende Leistung.

Hinweis: Laut der im November 2025 novellierten Wohnbauförderungsrichtlinie werden Batteriespeicher nun auch im Einfamilienhausbereich im Punktesystem berücksichtigt. Das aktuelle Fördermodell gilt als Übergangslösung bis Ende 2026; ab 2027 soll ein neues Zuschussmodell starten.

Maßgeblich sind stets die offiziellen Richtlinien des Landes Niederösterreich. Die tatsächliche Punktezahl hängt von Energiekennzahl, Dämmstandard und Gesamtkonzept ab. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website des Landes Niederösterreich.

3. Wohnbauförderung Niederösterreich – Sanierung (Stand Februar 2026)

3. Wohnbauförderung Niederösterreich – Sanierung (Stand Februar 2026)

Auch bei der Sanierung von Eigenheimen kann Photovoltaik berücksichtigt werden. Die NÖ Eigenheimsanierung unterscheidet zwei Varianten: mit und ohne Energieausweis.

Fördermodell: Beide Varianten werden mit einem Annuitätenzuschuss von 4 % der förderbaren Sanierungskosten über 10 Jahre gefördert. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden und unterstützt die Rückzahlung eines Bankdarlehens.

Berechnung der förderbaren Sanierungskosten:

Die Förderhöhe ergibt sich aus einem Punktesystem – die Logik unterscheidet sich jedoch grundlegend vom Neubau:

  • Anerkennbare Sanierungskosten = max. 600 € pro m² Wohnnutzfläche × tatsächliche Wohnnutzfläche (max. 130 m² pro Wohneinheit), ergibt maximal 78.000 €.
  • Punkte als Prozentwert: Die Summe der Punkte aus den Fördertabellen wird als Prozentwert angewendet (1 Punkt = 1 %).
  • Förderbare Sanierungskosten = anerkennbare Sanierungskosten × Punktesumme in Prozent.
  • Auf diesen Betrag wird der 4 % Annuitätenzuschuss pro Jahr über 10 Jahre gewährt.

Sanierung ohne Energieausweis:

Geeignet für Einzelmaßnahmen wie Dachsanierung, Heizungstausch, Fenstertausch oder die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Die Basispunkte und Ergänzungspunkte (u. a. für PV-Anlagen) ergeben sich aus den jeweiligen Fördertabellen der Richtlinie.

Sanierung mit Energieausweis:

Empfohlen bei einer thermisch-energetischen Gesamtsanierung mit mindestens 40 % Verbesserung des Heizwärmebedarfs. Hier sind deutlich höhere Punktezahlen und damit höhere Zuschüsse möglich.

Vereinfachtes Beispiel (Sanierung ohne Energieausweis):

Annahme: 130 m² Wohnnutzfläche, PV-Anlage plus weitere Sanierungsmaßnahme, insgesamt 40 erreichte Punkte.

  • Anerkennbare Sanierungskosten: 130 m² × 600 € = 78.000 €
  • Förderbare Sanierungskosten: 78.000 € × 40 % = 31.200 €
  • Jährlicher Annuitätenzuschuss: 31.200 € × 4 % = 1.248 € pro Jahr
  • Über 10 Jahre: bis zu 12.480 € Zuschuss

Hinweis: Die konkrete Förderhöhe hängt vom gesamten Sanierungskonzept und der erreichten Punktezahl ab. Maßgeblich sind die offiziellen Richtlinien des Landes Niederösterreich. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website des Landes Niederösterreich.

4. Stromspeicher-Förderung in Niederösterreich

4. Stromspeicher-Förderung in Niederösterreich

Ein eigenes Landes-Sonderprogramm ausschließlich für PV-Stromspeicher gibt es derzeit nicht.

Die Förderung erfolgt über die Bundesförderung (EAG) mit 150 € pro kWh – Fördervoraussetzung ist die Kombination mit einer neuen oder erweiterten Photovoltaikanlage. Gefördert werden maximal 50 kWh nutzbare Speicherkapazität, wobei die Speicherkapazität mindestens 0,5 kWh pro kWp der PV-Anlage betragen muss.

Im Rahmen der NÖ Wohnbauförderung können Batteriespeicher beim Neubau über das Punktesystem berücksichtigt werden (3 Ergänzungspunkte). Bei der Eigenheimsanierung wird Photovoltaik als förderbare Maßnahme angeführt. Batteriespeicher sind dort nicht ausdrücklich als eigenständige bepunktete Maßnahme ausgewiesen.

Ob sich ein Stromspeicher für Ihr Projekt lohnt und welche Größe sinnvoll ist, erfahren Sie hier: photovoltaikanlage.at/stromspeicher

Musterrechnung 2026 – Einfamilienhaus in Niederösterreich

Beispiel:

  • 8 kWp PV-Anlage
  • 10 kWh Speicher
  • Investition netto: ca. 17.000 €

Bundesförderung (EAG):

  • 1.200 € (PV: 8 kWp × 150 €/kWp)
  • 1.500 € (Speicher: 10 kWh × 150 €/kWh)

→ 2.700 € Bundesförderung

Hinweis: Die Förderung ist auf max. 30 % der förderfähigen Nettokosten begrenzt. Mit dem Made-in-Europe-Bonus können die Fördersätze zusätzlich steigen, sofern Komponenten aus dem EU/EWR-Raum oder der Schweiz eingesetzt werden.

Mit zusätzlicher Landesförderung (Wohnbauförderung Neubau oder Sanierung) kann die effektive Belastung weiter sinken. Eine Kombination von Bundes- und Landesförderung ist unter Einhaltung der beihilferechtlichen Grenzen möglich.

Welche Investitionskosten realistisch sind und wie sich eine Anlage rechnet, erfahren Sie in unserem ausführlichen Beitrag Photovoltaikanlage Kosten – Wie viel kostet eine PV-Anlage?

Genehmigungen und rechtliche Rahmenbedingungen

Das Land Niederösterreich hat die rechtlichen Hürden für PV-Anlagen in den vergangenen Jahren konsequent abgebaut. Für die meisten Privatpersonen ist das Ergebnis eindeutig: Die NÖ Bauordnung 2014 stuft Dachanlagen grundsätzlich als bewilligungs-, anzeige- und meldefrei ein. Man muss weder zur Gemeinde noch zur Bezirksverwaltungsbehörde – der Installationsbetrieb kümmert sich um den Rest.

Wann doch eine Anzeige erforderlich ist

Es gibt zwei Ausnahmefälle, in denen eine Anzeige bei der Baubehörde notwendig wird: erstens, wenn die Anlage in einer Schutzzone oder einem erhaltungswürdigen Altortgebiet errichtet werden soll – also etwa in einem denkmalgeschützten Ortskern. Zweitens gilt eine Anzeigepflicht für Freiflächenanlagen im Grünland ab einer Engpassleistung von mehr als 50 kW. Für Haushaltsanlagen auf dem Dach treffen diese Ausnahmen in der Praxis so gut wie nie zu. Liegt eine Anzeigepflicht vor, muss das Vorhaben mindestens sechs Wochen vor Baubeginn eingereicht werden.

Elektrizitätsrecht: Genehmigungsfrei bis 1 Megawatt

Nach dem NÖ Elektrizitätswesengesetz 2005 sind PV-Anlagen bis zu einer Modulspitzenleistung von 1 MWpeak genehmigungsfrei – vorausgesetzt, ein befugtes Fachunternehmen übernimmt die Errichtung. Diese Schwelle liegt weit oberhalb normaler Haushaltsanlagen (typischerweise 5–15 kWp), weshalb für Eigenheimbesitzer auch hier kein bürokratischer Aufwand entsteht. Erst ab 1 MWpeak wird ein formelles Genehmigungsverfahren mit mündlicher Verhandlung notwendig.

Freiflächenanlagen: Naturschutz und Raumordnung beachten

Wer eine Anlage außerhalb des Ortsbereichs auf einer Freifläche (nicht auf einem Gebäude) errichten möchte, braucht zusätzlich eine naturschutzrechtliche Bewilligung nach dem NÖ Naturschutzgesetz 2000. Für größere Freiflächenanlagen ab 50 kW im Grünland ist darüber hinaus die Flächenwidmung „Grünland-Photovoltaikanlagen" Voraussetzung. Großflächige Anlagen ab 2 Hektar dürfen nur in eigens ausgewiesenen Zonen des sektoralen Raumordnungsprogramms (NÖ SekROP PV, LGBl. Nr. 94/2022) errichtet werden.

Technische Anforderungen

Unabhängig von der Genehmigungspflicht gelten technische Mindestanforderungen, die der beauftragte Fachbetrieb einhalten muss: Standsicherheit der Unterkonstruktion nach den relevanten ÖNORMEN, Brandschutz (insbesondere Freistreifen von mindestens 1 m alle 40 m bei Dachanlagen), elektrotechnische Sicherheit nach OVE E 8101 sowie Schutz gegen Blendung von Straßen, Eisenbahnen und Flugzeugen. Bei Dachanlagen ist zudem zu prüfen, ob die bestehende Dachkonstruktion die Zusatzlasten aus Eigengewicht, Wind und Schnee tragen kann – gegebenenfalls ist ein statischer Nachweis durch eine befugte Fachkraft erforderlich.

Netzanschluss und Inbetriebnahme

Nach der Fertigstellung übermittelt der Installationsbetrieb alle erforderlichen Unterlagen an den zuständigen Netzbetreiber – in Niederösterreich in der Regel Netz NÖ. Dieser hat innerhalb von vier Wochen zu reagieren und erteilt nach erfolgreicher Prüfung die Betriebserlaubnis. Erst nach deren Vorliegen darf die Anlage offiziell in Betrieb genommen werden.

Detaillierte Informationen zu den Bewilligungs- und Genehmigungsverfahren finden Sie im NÖ Photovoltaik-Leitfaden des Landes Niederösterreich.

Für die meisten Haushaltsanlagen in Niederösterreich ist der bürokratische Aufwand also gering. Ein befugtes Fachunternehmen begleitet Sie durch den Prozess und übernimmt in der Regel die Netzanmeldung. Jetzt Angebote qualifizierter Fachbetriebe aus Ihrer Region vergleichen und beraten lassen – kostenlos und unverbindlich.

Jetzt Photovoltaik-Angebote in Niederösterreich vergleichen

So geht's!
  1. Anfrage stellen

    Füllen Sie das Formular aus. Teilen Sie uns Ihre Wünsche und die Details Ihres Projekts mit.

  2. Angebote erhalten

    Sie erhalten maßgeschneiderte Angebote von qualifizierten Fachbetrieben in Niederösterreich. Bis zu 4 Branchendienstleister werden sich via E-Mail oder Telefon bei Ihnen melden.

  3. Anbieter beauftragen

    Vergleichen Sie die Angebote und wählen Sie das aus, welches am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt.

Mit einer Photovoltaikanlage investieren Sie in planbare Energiekosten, erhöhen Ihre Unabhängigkeit vom Strommarkt und leisten einen aktiven Beitrag zur Energiewende in Niederösterreich.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um auf nachhaltige Energie umzusteigen und gleichzeitig langfristige Kosteneinsparungen zu erzielen.Holen Sie jetzt Angebote ein und starten Sie mit Ihrem Solarprojekt.

Jetzt Angebote anfragen

Lese-Tipps
  • Stromspeicher: Sie möchten mehr über Stromspeicher wissen? Alles Wichtige zu Größe, Installation, Kosten und Hersteller finden Sie in unserem Stromspeicher-Ratgeber.
  • Einspeisevergütung: Sie interessieren sich für die aktuellen Tarife und Modelle der Einspeisevergütung in Österreich? Dann lesen Sie unseren Beitrag zur Einspeisevergütung Österreich 2026.
  • Eigenverbrauch: Wie lässt sich der selbst erzeugte Solarstrom optimal nutzen? In unserem Beitrag zum Eigenverbrauch finden Sie praktische Tipps zur effizienten Nutzung.
  • Energiegemeinschaften: Sie interessieren sich für Energiegemeinschaften? Unser Beitrag über Energiegemeinschaften in Österreich liefert Ihnen einen kompakten Überblick über Modelle, Vorteile und rechtliche Grundlagen.
Dienstleistungen
Beliebte Städte
SSL Zertifikat DSGVO Zertifikat